Der Bär und die Nachtigall

Das 14. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Instabilität: Naturkatastrophen, Seuchen und Kriege destabilisierten viele Gegenden - nicht zuletzt wegen den im 13. Jahrhundert entstandenen Handelsrouten, über die sich auch Epidemien verbreiteten. In Europa kam es zum Madgdalenenhochwasser mit vielfältigen langfristigen Folgeschäden, unter anderem Hungersnöte. In mehreren Wellen tötete die Beulenpest etwa ein Drittel der Europäer; der Hundertjährige Krieg und andere Kriege entvölkerten einige Regionen weiter. Vergleichsweise viele Wüstungen (aufgegebene Ortschaften) erinnern an diese Zeit, die auch von Raubzügen und Plünderungen geprägt war. Trotz aller Krisen gab es regional kulturelle und wissenschaftliche Fortschritte. In Südosteuropa stieg das Osmanische Reich zur Regionalmacht auf während Frankreich seine europäische Machtstellung verlor.
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